Die Bundeswehr kommt zurück nach Sigmaringen – jetzt müssen die Voraussetzungen für ihren Aufwuchs geschaffen werden
Auf Einladung der CDU-Landtagsabgeordneten Ilona Boos war Innenminister Manuel Hagel kürzlich in Sigmaringen zu Gast, um sich ein Bild vom Kasernenareal zu machen. Sein Besuch und sein klares Bekenntnis zum Heimatschutz senden ein starkes Signal: Die Bundeswehr hat für unser Land Priorität – und Sigmaringen wird dabei eine wichtige Rolle übernehmen. Am 1. Oktober kehrt die Bundeswehr nach Sigmaringen zurück. Darüber wird nun nicht mehr im Konjunktiv geredet. Jetzt geht es darum, was danach kommt. Der Heimatschutzplan des Landes und der notwendige Aufwuchs der Bundeswehr verlangen Standorte, die sich entwickeln können. Sigmaringen muss den Raum bekommen, den die Bundeswehr für ihre Aufgaben und ihren weiteren Aufwuchs benötigt. Manuel Hagel hat bei seinem Besuch deutlich gemacht, dass das Land diesen Weg unterstützt. Für die örtlichen CDU-Vertreter folgt daraus ein klarer Auftrag: „Wir dürfen uns jetzt nicht mit Übergangslösungen zufriedengeben.“ Sigmaringen hat mit der Landeserstaufnahmeeinrichtung über viele Jahre Verantwortung für Baden-Württemberg übernommen. Jetzt ist es Aufgabe des Landes, schnellstmöglich einen geeigneten alternativen Standort für die LEA zu finden und damit eine dauerhafte Perspektive für die Bundeswehr in der Graf-Stauffenberg-Kaserne zu ermöglichen.
Für die CDU Baden-Württemberg besteht hier die Möglichkeit und die Verantwortung zu handeln. Innenministerium und Justizministerium müssen jetzt gemeinsam alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen.
Die Bundeswehr freut sich auf Sigmaringen. Und Sigmaringen freut sich auf die Bundeswehr. Der 1. Oktober ist nicht das Ziel – er ist der Anfang. Jetzt geht es darum, aus der Rückkehr einen starken, wachsenden und dauerhaften Bundeswehrstandort Sigmaringen zu machen.