CDU Stadtverband Sigmaringen

CDU sieht gemeinsamen Einsatz für Bundeswehrstandort auf gutem Weg

Der CDU-Stadtverband Sigmaringen und die CDU-Gemeinderatsfraktion freuen sich über die aktuellen Entwicklungen zur möglichen Rückkehr der Bundeswehr nach Sigmaringen. Die jüngsten Signale aus Berlin zeigen, dass die gemeinsamen Bemühungen der vergangenen Monate Früchte tragen werden, da sind sich der CDU-Stadtverband und die CDU-Gemeinderatsfraktion sicher. „Wir warten eigentlich nur noch auf den genauen Termin für den Aufstellungsappell“, gibt sich der Stadtverbandsvorsitzende Sarjoscha Marquardt mit einem Augenzwinkern optimistisch.

Den politischen Anstoß hierfür gab die CDU frühzeitig mit ihrer Initiative für einen Heimatschutzstandort in Sigmaringen. Ende Juni 2025 referierte Generalmajor Andreas Henne, Kommandeur der Heimatschutzdivision in Berlin, im Sigmaringer Schloss vor Vertretern der hiesigen Blaulichtfamilie über die Herausforderungen und Aufgaben des Heimatschutzes der Bundeswehr im Sinne der zivil-militärischen Zusammenarbeit. Mit einem entsprechenden Antrag der Fraktionsvorsitzenden Alexandra Hellstern-Missel wurde das Thema schließlich im Gemeinderat diskutiert und damit auf kommunaler Ebene auf die politische Agenda gesetzt. In den anschließenden Diskussionen sprach sich der Gemeinderat fraktionsübergreifend dafür aus, die Chancen einer Wiederansiedlung der Bundeswehr aktiv zu nutzen und den Standort Sigmaringen zu unterstützen.

Gemeinsam mit den CDU-Abgeordneten auf Landes- und Bundesebene wurde das Anliegen anschließend von Bürgermeister Dr. Marcus Ehm konsequent weiterverfolgt.

Sarjoscha Marquardt, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Sigmaringen, erklärt:

„Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass sich Beharrlichkeit auszahlt. Daraus ist ein gemeinsames Anliegen der gesamten Stadt geworden. Wenn alle politischen Ebenen an einem Strang ziehen, können große Projekte gelingen. Gut ist nebenbei auch, dass sich trotz des plötzlichen Aus der Zollschulpläne nun eine völlig neue Perspektive eröffnet. Ohne die frühzeitige Initiative zur Wiederansiedlung der Bundeswehr hätte der Wegfall der Zollschule vor allem einen Leerstand und eine ungewisse Zukunft für das Gelände bedeutet. Nun besteht die realistische Chance, dass daraus ein bedeutender Zukunftsimpuls für Sigmaringen entsteht. Ich fordere das Bundesfinanzministerium aber dringend auf, jetzt unmissverständlich klarzustellen, dass der Baustopp der Zollschule nichts mit den Rückkehrplänen der Bundeswehr zu tun hat. Es wäre fatal, wenn bei den Bürgern der Eindruck entsteht, Zoll und Bundeswehr würden gegeneinander ausgespielt. Es ging hier zu keinem Zeitpunkt um eine Entweder-oder-Entscheidung“.

Alexandra Hellstern-Missel, CDU-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat ergänzt:

„Die Bundeswehr gehört zu Sigmaringen. Soldatinnen und Soldaten gehören für mich zum Stadtbild wie das Schloss. Unsere Stadt verfügt über hervorragende Voraussetzungen und kann einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit unseres Landes leisten. Dass wir mit unserem Antrag den Grundstein dafür legen konnten, dieses Thema wieder auf die politische Agenda zu setzen, freut mich ganz besonders. Wenn Sigmaringen wieder Bundeswehrstandort ist, ist das ein großer Gewinn für unsere Stadt, unsere Region und die Menschen, die hier leben und arbeiten“.